Demokratie auf dem Weg

Die Überlegungen von Amartya Sen, „globale Demokratie und globale Gerechtigkeit auf den Weg“ zu bringen, regen dazu an, diese mit den Gedanken von Sergi Kapanadze zu verbinden:

„Seit den Wahlen im Oktober 2024 hat Georgien eine beispiellose Erosion seines demokratischen Gefüges und seiner Institutionen erlebt. Was einst eine aufstrebende Demokratie auf dem Weg zur europäischen Integration war, ist nun fast vollständig in den Autoritarismus abgerutscht.“

Beide können als Impuls dafür dienen, sich gemeinsam und fortwährend auf den Weg zu machen, die bestehenden „Regierungen durch Diskussion“ (Demokratien) weiterzuentwickeln. Wir könnten dazu die Antworten der Künstlichen Intelligenz als erste Anregungen dafür nehmen, um diesbezüglich in Bewegung zu kommen, zB von Bobbio nach Rom.

Soziodizee oder: kollektive Selbstwerdung durch selbst gestaltete Handlungsspielräume

Auf dem Weg zu mehr Demokratie könnten wir den angestrebten kollektiven Selbstwerdungs- alias Reifungsprozess damit beginnen, in unseren jeweiligen Regionen Demokratieinitiativen zu starten und so Ansatzpunkte für politische Akteure zu bieten. Idealerweise erfolgt dies im Rahmen eines geeignete Formate integrierenden Gesamtkonzepts.

Ein Gedanke zu „Demokratie auf dem Weg

  1. Charles Taylor: „Das säkulare Zeitalter

    Viele weitere Erkenntnisse und Sichtweisen für den Weg zu mehr Demokratie sind seit langem bekannt, so auch jene von Simone Weil. Die am schwierigsten zu beantwortende Frage dabei lautet für mich: Wie gewinnen wir die Nicht-Eliten, den demos, für den Kampf um mehr Gerechtigkeit? Sein besonderes Merkmal: die Überwindung von Widerständen (zB: selektive Responsivität) bei den Rentiers und allen, die ihnen nahestehen.

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