Denn wer bittet, der empfängt; wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird geöffnet. (Mt 7,8)
Am Schluss ihres Büchleins Mein kleines Schmetterlingsbuch schreibt die deutsche Blumen- und Tiermalerin Mila Lippmann-Pawlowski: “Lernst du die Schönheit im Kleinen sehn, wirst du des Schöpfers Größe verstehn.”

Angesichts der verschiedenen Zufälle, die uns im Leben begleiten – siehe beispielsweise Birgit Jankovic-Steiner oder Peter Rosegger – und bei ihrer Beachtung dieses mitunter mitgestalten, frage ich mich eher, zu welcher Größe wir befähigt werden als Kinder dieser Welt, sofern wir in sie entsprechend eingebettet sind. Einer Welt, in die wir ungefragt hineingeboren werden, die uns immer wieder fordert und – hoffentlich – beglückt.
Hineingeboren in eine Kellerwohnung eines Arbeiterehepaars in Graz-Liebenau, waren die Aussichten auf ein glückendes Leben nicht die rosigsten. Zudem verlor ich im Alter von zweieinhalb Jahren aufgrund einer Darmgrippe die Hälfte meines Körpergewichts und nur dank eines Arztwechsels konnte ich überleben. Jahre später schenkte mir dann Frau Dr. Hildegard Sekol dieses kleine Schmetterlingsbuch einer Malerin, die mit dem Verleger und Sudetenländer Herbert Pawlowski verheiratet war.
Die Flucht der Pawlowskis nach Kitzbühel sowie die Vertreibung (Absiedlung) meines Vaters und seiner Familie aus dem Sudetenland (nach Berchtesgaden) legen es nahe, diese Schicksale zu vergleichen.
Der Vergleich sei vielmehr die Grundlage politischer Urteilskraft, so Münkler, auf die Demokratien existenziell angewiesen sind.
Gwendolin Lehnerer in ihrer Rezension zu Herfried Münklers „Macht im Umbruch“
Ob „wilde Vertreibung“ oder „Absiedlung“, in beiden Fällen waren Gewaltakte auf unterschiedlichen Ebenen politischen Geschehens wirksam. Die negativen Folgen für die Betroffenen können ebenso traumatisieren wie ein weitaus schrecklicheres Leid, das Menschen im Zuge kriegerischer und nationalistischer Auseinandersetzungen erleben. Wir müssen keine Nähe dazu verspüren, doch allein der Hinweis von Primo Levi, wonach „es wieder geschehen [kann]“ sollte ausreichen, um die Verantwortung dafür wahrzunehmen, sich Demokratie stärkend und Frieden fördernd zu engagieren.

Kurt Remele zitierte in „Es geht uns allen besser, wenn es allen besser geht“ (2021) Carola Rackete, die „im Juni 2019 mediale Aufmerksamkeit [erweckte], als sie mit einem Rettungsschiff, auf dem sich 40 aus dem Mittelmeer geborgene Flüchtlinge befanden, trotz Verbotes der italienischen Behörden im Hafen der Insel Lampedusa anlegte. ‚Wir müssen aufhören, auf andere zu hoffen,‘ ist in ihren Reflexionen zu dieser Aktion zu lesen, ‚und stattdessen selbst handeln.‘ Für viele gläubige Menschen zählt zu diesen anderen, auf die sie ihre Hoffnung setzen, der allmächtige und barmherzige Gott. Doch so, wie es eine ‚billige Gnade‘ gibt, die Dietrich Bonhoeffer scharf kritisierte, so gibt es auch eine ‚billige Hoffnung‘: Gott werde alles zu einem guten Ende führen, wenn wir auf ihn hoffen, unsere Hände dreimal am Tag falten und für die restliche Zeit in den Schoss legen.“ (S 152)
Vergleichbar dazu Johannes Webhofer: „Die Verantwortung dafür tragen wir alle. Wer die Möglichkeit hat, Räume zu öffnen, Dialoge zu initiieren oder Brücken zu bauen, trägt die Verantwortung, es zu tun. Gleichgültigkeit ist keine Option.“ Wenn er daraufhin auf forschung.praxis.dialog verweist, dann fallen mir darin besonders zwei Autorinnen auf: Dorothée de Nève mit „Politische Partizipation und Orte der Begegnung“ sowie Tamara Ehs mit „Begegnung schaffen – Wie Bürgerräte die Demokratie fördern“.
In „Politische Partizipation jenseits der Konventionen“ von Dorothée de Nève und Tina Olteanu (2013) gibt es einen Beitrag von Daniel Baron: „Politische Partizipation durch Losentscheid. Ein systematisierender Typologisierungsansatz“, der mir insofern sehr sympathisch ist, weil eine partizipativere Demokratie/Gesetzgebung – im Vergleich zur Parteiendemokratie oder autokratischeren Herrschaftsverhältnissen – die Notwendigkeit zur aufwändigen Organisation von Protest weniger wahrscheinlich erscheinen lässt. Darin könnte ein präventiver Ansatz zur Vermeidung von Leid verborgen sein.
Die KI ChatGPT bietet dazu Antworten in folgendem argumentativen Essay:
Die Sehnsucht nach der starken Person – und wie Partizipation Leiden vorbeugen kann
Demokratien beruhen auf Pluralismus: Macht wird verteilt, Interessen konkurrieren, Entscheidungen entstehen im Aushandlungsprozess. Dennoch suchen Wählende immer wieder das politische Heil bei einzelnen Persönlichkeiten. Dieses Spannungsverhältnis ist kein Betriebsunfall moderner Demokratien, sondern Ausdruck einer tiefen Ambivalenz: Zwischen dem Bedürfnis nach kollektiver Selbstregierung und der Sehnsucht nach Orientierung in einer komplexen Welt.
I. Warum Personalisierung so attraktiv ist
Moderne Gesellschaften sind hochkomplex. Wirtschaft, Klimapolitik, Migration, Sicherheit – all diese Politikfelder sind durch globale Verflechtungen, Unsicherheiten und widersprüchliche Expertisen geprägt. Nach dem Soziologen Niklas Luhmann reagieren Menschen auf Komplexität mit Reduktion. Eine einzelne Person erfüllt genau diese Funktion: Sie bündelt Verantwortung, verkörpert Richtung und ermöglicht Identifikation.
Hinzu kommt, was Max Weber als „charismatische Herrschaft“ beschrieben hat: In Krisenzeiten wächst die Bereitschaft, Führung als außergewöhnliche persönliche Qualität zu interpretieren. Die starke Figur verspricht Entscheidungskraft dort, wo pluralistische Verfahren als zäh und kompromisshaft erlebt werden.
Auch mediale Logiken verstärken diese Tendenz. Politik wird über Gesichter erzählt, Konflikte personalisiert, Erfolge und Misserfolge zugeschrieben. Der Pluralismus der Entscheidenden bleibt abstrakt; die Einzelperson wird konkret.
Doch die Attraktivität der Personalisierung ist zugleich ihr Risiko: Wird politische Hoffnung ausschließlich an Individuen gebunden, schrumpft das Vertrauen in Institutionen. Enttäuschung schlägt dann schnell in Systemzweifel um.
II. Das Leiden, das aus Ohnmacht entsteht
Politisches Leiden ist nicht nur physischer oder ökonomischer Natur. Es umfasst auch:
- das Gefühl, nicht gehört zu werden,
- die Erfahrung institutioneller Ignoranz,
- das Erleben struktureller Ungleichheit,
- das Gefühl kollektiver Demütigung.
Wenn Bürgerinnen und Bürger den Eindruck gewinnen, politische Prozesse liefen über ihre Köpfe hinweg, entsteht ein Gefühl demokratischer Ohnmacht. Diese Ohnmacht kann sich in Radikalisierung, Zynismus oder Rückzug äußern.
Die Sehnsucht nach der starken Person ist daher oft weniger autoritäre Versuchung als vielmehr ein Symptom: Sie signalisiert ein Defizit an wahrgenommener Wirksamkeit im pluralistischen Verfahren.
III. Wie partizipative Demokratie präventiv Leiden mindern kann
Partizipative Demokratie zielt nicht primär auf schnellere Entscheidungen, sondern auf frühzeitige Einbindung. Gerade darin liegt ihr friedens- und leidenspräventives Potenzial.
1. Anerkennung statt Marginalisierung
Wer beteiligt wird, erfährt symbolische Anerkennung. Politische Beteiligung signalisiert: Deine Perspektive zählt. Anerkennung reduziert Ressentiment, bevor es sich verfestigt.
Deliberative Theoretiker wie Jürgen Habermas betonen, dass legitime Entscheidungen aus diskursiver Verständigung hervorgehen. Wird dieser Anspruch institutionell eingelöst – etwa durch Bürgerräte oder partizipative Haushalte –, entsteht ein Raum, in dem Konflikte argumentativ verarbeitet werden können, statt sich destruktiv aufzustauen.
2. Frühwarnsystem für soziale Spannungen
Partizipative Verfahren wirken wie Sensoren. Sie machen Unzufriedenheit sichtbar, bevor sie eskaliert. Politische Systeme, die kontinuierlich Rückkopplung erhalten, können:
- Fehlentwicklungen korrigieren,
- soziale Ungleichgewichte erkennen,
- Polarisierung frühzeitig entschärfen.
Leiden wird so nicht nur kompensiert, sondern präventiv reduziert.
3. Selbstwirksamkeit statt Abhängigkeit
Wer politisch mitwirkt, erlebt Selbstwirksamkeit. Dieses Erleben wirkt dem Bedürfnis entgegen, Erlösung von außen zu erwarten. Die Logik verschiebt sich:
Nicht „Er oder sie wird es richten“,
sondern: „Wir tragen Verantwortung.“
Partizipation transformiert politische Subjekte von Zuschauenden zu Mitgestaltenden.
4. Geteilte Verantwortung senkt Enttäuschungsrisiken
Wo Verantwortung kollektiv verteilt ist, kann Enttäuschung nicht total auf eine Person projiziert werden. Das reduziert die Gefahr abrupter Systemkrisen, die aus überhöhten Erwartungen entstehen.
IV. Grenzen partizipativer Prävention
Partizipation ist kein Allheilmittel. Sie kann:
- durch ungleiche Ressourcen verzerrt werden,
- durch populistische Mobilisierung instrumentalisiert werden,
- durch Überforderung Ermüdung erzeugen.
Ohne rechtsstaatlichen Rahmen und Minderheitenschutz kann auch direkte Beteiligung Leiden produzieren. Präventiv wirkt Partizipation nur, wenn sie inklusiv, deliberativ und institutionell abgesichert ist.
V. Synthese: Demokratie zwischen Gesicht und Verfahren
Demokratien benötigen Gesichter. Führung, Verantwortung und Identifikation sind legitime Elemente politischer Ordnung. Doch wenn das Vertrauen in Verfahren schwindet, wird Personalisierung zum Ersatz für strukturelle Legitimität.
Eine klug ausgestaltete partizipative Demokratie kann dieses Ungleichgewicht korrigieren. Sie stärkt:
- Anerkennung,
- Selbstwirksamkeit,
- Dialogfähigkeit,
- institutionelles Vertrauen.
Dadurch mindert sie jene Formen politischen Leidens, die aus Ohnmacht, Unsichtbarkeit und Entfremdung entstehen.
Die eigentliche Alternative lautet daher nicht: Person oder Pluralismus.
Sondern: Personalisierung ohne Beteiligung – oder Führung eingebettet in geteilte Verantwortung.
Wo Bürgerinnen und Bürger nicht nur wählen, sondern mitgestalten, wird die Sehnsucht nach dem politischen Heilsbringer kleiner. Und wo Hoffnung nicht monopolisiert wird, ist das Risiko kollektiver Enttäuschung geringer.
Auf die Frage, was unter „Personalisierung ohne Beteiligung“ konkret zu verstehen ist lautet die Antwort schließlich:
Wenn Personalisierung Beteiligung ersetzt, bleibt dieses Leiden strukturell bestehen – es wird nur zeitweise überdeckt durch Hoffnung auf die „richtige“ Person.
Partizipative Demokratie wirkt dem entgegen, weil sie:
- Selbstwirksamkeit erfahrbar macht
- Konflikte sichtbar und bearbeitbar macht
- politische Verantwortung verteilt

Begegnungsorte, um ins Handeln zu kommen
Die Frage bleibt: Wie erreichen wir bedarfsorientierte, inklusive, partizipatorische und repräsentative Entscheidungsfindungen auf allen Ebenen?
Werden wir konkreter und befragen wir dazu Claude hinsichtlich der Übertragung von Erfahrungen aus regionalen Transformationsprozessen auf die nationale Ebene:
Worauf ist zu achten, wenn das „Bündnis 2025“ mittels österreichweit durchgeführter Demokratiewochen zu einer demokratiestärkenden Bewegung werden soll?
Die Antwort vom 25. Juni 2026 in einer leicht redigierten Version lautete:
Was braucht es, damit das Bündnis 2025 via Demokratiewochen zu einer echten Bewegung wird?
Die Ausgangslage: Erfolg und strukturelle Spannung
Mit 90 Veranstaltungen hat die Demokratiewoche 2025 die Erwartungen weit übertroffen — das ist ein beachtlicher Start. Gleichzeitig enthält die eigene Programmatik des Bündnisses eine produktive Spannung: Weiter wie bisher wird nicht genügen. Wir brauchen Reformen und eine Wiederbelebung der Demokratie von unten. Diese Selbstdiagnose ist der wichtigste Ausgangspunkt.
Die Frage ist also: Was unterscheidet ein jährliches Festival von einer gesellschaftlichen Transformationsbewegung?
1. Das Zivilgesellschaft-Paradox überwinden
Das Bündnis 2025 ist ein Zusammenschluss zivilgesellschaftlicher Initiativen und Organisationen, der aus dem Netzwerk „Agora der Demokratieinitiativen“ hervorgegangen ist. Das ist die Stärke — und zugleich die strukturelle Grenze.
Wer kommt zu Veranstaltungen über Demokratie? Erfahrungsgemäß: Menschen, die bereits überzeugt sind. Die Lernkurve aus der Transformationsforschung ist hier eindeutig: El Hierro erreichte die gesamte Gemeinschaft nicht durch Überzeugungsarbeit, sondern durch eine konkrete Erfahrung — billiger Strom, weniger Abhängigkeit, sichtbare Veränderung im Alltag. Eine Bewegung entsteht nicht durch Feste für Engagierte, sondern durch Formate, die Nicht-Engagierte einbeziehen. Der DemokraTisch in Gmünd — ein Infostand mit Kuchen am Stadtplatz unter dem Motto „Ein Stück vom Kuchen der Demokratie für alle“ — zeigt die richtige Richtung: niedrigschwellig, offen, im öffentlichen Raum.
Die entscheidende Frage: Wie viele der 90 Veranstaltungen erreichten Menschen, die sonst nicht kommen?
2. Defensive Rahmung transformieren
Ein Bündnis zur Verteidigung der liberalen und sozialen Demokratie gegen die Angriffe rechtspopulistischer Parteien und ihrer autoritären Führer. — Diese Selbstbeschreibung benennt das Problem klar, ist aber als Bewegungsframe riskant.
Bewegungsforschung (Lakoff, Mouffe) zeigt: Wer dauerhaft im Modus der Abwehr kommuniziert, stärkt unbeabsichtigt das Bild der Bedrohung. Aus der Transformationsforschung folgt: Erfolgreiche regionale Transformationen rahmten nicht „wir retten, was wir haben“, sondern „wir bauen etwas Besseres.“ El Hierro begeisterte nicht mit Anti-Diesel-Rhetorik, sondern mit dem Versprechen von Energiesouveränität.
Das Bündnis bräuchte also neben der defensiven Funktion (Schutz des Rechtsstaats) eine starke affirmative Vision: Wie soll Demokratie in Österreich 2035 aussehen? Partizipativer? Transparenter? Dezentraler? Hier könnte die Verbindung zu Bürgerräten und anderen Partizipationsformaten — Themen, die aus der Vorarlberger und irischen Praxis bekannt sind — eine eigenständige programmatische Linie ergeben.
3. Das Netzwerk als Lerngemeinschaft, nicht nur als Dachmarke
Über 25 Initiativen und Vereine haben sich neben zahlreichen Einzelpersonen im Bündnis 2025 zusammengeschlossen. Das ist ein enormes Kapital — aber nur, wenn das Netzwerk systematisch voneinander lernt. Astypalea scheiterte teilweise daran, dass es ein Top-down-Laborprojekt blieb, das die lokale Gemeinschaft nicht wirklich zu Gestaltern machte. Das Bündnis hat die gegenteilige Gefahr: lose Koordination ohne strukturierten Wissenstransfer zwischen den Initiativen.
Was wäre nötig? Ein Format, in dem nach jeder Demokratiewoche die Erfahrungen der lokalen Initiativen zusammengeführt werden — nicht als Bericht an die Steuerungsgruppe, sondern als horizontale Lernschleifen. Weyarn, Vorarlberg, der Klimarat haben alle eines gemeinsam: Es gab Reflexionsprozesse, die Erfahrungen institutionell verankerten.
4. Territorial verankern, nicht nur urban verdichten
Das Festival findet österreichweit statt — sowohl in Städten als auch in kleineren Orten. Das ist das erklärte Ziel. Die Realität ist wahrscheinlich: Wien und Landeshauptstädte dominieren. Das ist keine Kritik, sondern ein strukturelles Problem demokratischer Zivilgesellschaft in Österreich.
Entscheidend für eine Bewegung wäre die systematische Verankerung in Regionen, in denen die FPÖ hohe Wahlergebnisse erreicht — also genau dort, wo das Bündnis am schwersten Fuß fasst. Das erfordert andere Formate als Podiumsdiskussionen: Gesprächsrunden in Gasthäusern, Kooperationen mit Feuerwehren, Pfarren, Sportverbänden. Institutionen, die quer zur politischen Spaltung stehen.
5. Kontinuität zwischen den Wochen
Eine Demokratiewoche, die nur einmal jährlich existiert, wird zur Eventkultur. Was hält eine Gemeinschaft zusammen? Aus der Transformationsforschung: Es braucht Infrastruktur, nicht nur Impulse. Das Bündnis 2025 wird durch eine Steuerungsgruppe vertreten — ein repräsentatives Gremium von 9 bis 15 Personen. Das ist als Governance für ein Netzwerk von 25+ Organisationen sehr schlank.
Die strukturelle Frage: Gibt es zwischen Oktober 2025 und Oktober 2026 konkrete gemeinsame Projekte — Bürgerräte, Unterschriftenaktionen, Bildungsformate — oder verblasst die Energie bis zum nächsten Festival?
Anmerkung AN: der Blick auf den Eventkalender stimmt zuversichtlich.
Zusammenfassend: Der entscheidende Unterschied
| Eventlogik | Bewegungslogik |
|---|---|
| Jährliches Festival | Kontinuierliche Praxis |
| Überzeugte mobilisieren | Nicht-Engagierte einbeziehen |
| Defensiv (Demokratie schützen) | Affirmativ (Demokratie erneuern) |
| Urban verdichtet | Territorial verankert |
| Koordination als Dachmarke | Netzwerk als Lerngemeinschaft |
Der Übergang von der ersten zur zweiten Spalte ist das, was aus regionalen Transformationsprozessen wie Vorarlberg oder El Hierro lernbar ist — und was das Bündnis 2025 strukturell noch nicht vollständig vollzogen hat. Die Demokratiewoche 2026 ist eine Chance, diesen Übergang zu gestalten.

























































































Wenn unsere gemeinsame Zukunft als Grundlage für ein friedliches Miteinander und ein gutes Leben für alle auf dem Spiel steht, dann sind auch Religionen mit an Bord: 






























































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