Unsere Impulse FAIRändern Wirtschaft

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Die Einladung zum Gespräch am 1. kfb-Impulstag ist für mich ein willkommener Anlass, um diese Frage erneut zu stellen: Wie kommen wir zum Handeln?

Davor sollten wir allerdings Erfahrungen sammeln wie zB jene aus der Geschichte der Wirtschaft in Gemeinschaft (WiG): den von Chiara Lubich beschriebenen Weg des Verschenkens eines Großteils der mühsam erworbenen Gewinne gehen allerdings nur wenige.

Im Vorwort des auf den WiG-Erkenntnissen basierenden Buches „Zivilökonomie“ finden wir erste theoretische Ansätze: die breiteste Wirkung erzielen wir durch den Auf- und Ausbau „äußerer gerechter Zustände“, sprich ausgleichender Strukturen. Das selbe Werk gibt uns auch einen konkreteren Hinweis zum Handeln: ein vom weniger solidarischen Preiswettbewerb wegführender SOLIDARITÄTS-Wettbewerb fördert diese „strukturellen Neuerungen„, die erforderlich sind, um Wirtschaft auf breiter Ebene zu FAIRändern.

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Die genannten Beispiele versuchen, konkrete wirtschaftliche Abläufe enkeltauglicher zu gestalten. Da eine nachhaltige Wirtschaft allerdings nicht ohne Rahmenbedingungen „funktioniert“, sind diese bei unseren Überlegungen zu berücksichtigen, wenn es uns darum geht, wirtschaftliche Aktivitäten (laufend) zu fairbessern*. Beginnen wir unser Experiment** zur Begrenzung struktureller Ausgrenzung und zur Förderung des Ausgleichs von Interessen mit der Initiierung eines Kulturpreises aus der Mitte der Gesellschaft. Nachfolgende Überlegungen integrieren die Wahl von SommerSonnen in ein Modell des gesamtstaatlichen Gemeinwohlcontrollings.


*| Um langfristig attraktiv zu sein für Interessierte an bürgerlicher Gegenmacht, sollten wir eine Anleihe nehmen bei Hermann Hesse und versuchen, „lebendig“ zu bleiben. Andernfalls wird das Glasperlenspiel „als zopfisches Relikt aus der Vergangenheit empfunden“. Dazu Hesse resümierend: „… wie rasch wäre es da mit dem Spiel und mit uns zu Ende!“.

**| Das von Don José María Arizmendiarrieta als „dritter Weg“ konzipierte Genossenschaftsmodell Mondragón in der gleichnamigen Kleinstadt im Baskenland hatte sich selbst jahrzehntelang als Experiment bezeichnet.

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Alles begann …

… mit dem Vertrauen in EIN GUTes Gesamtwerk

Damit unsere gemeinsame Welt auch weiterhin GUT wächst, müssen wir daraUNSER-Solidaritaetswettbewerbuf vertrauen, dass VIELE GUTE Werke uns darin bestärken, INNEN mit AUßEN so zu verbinden, dass daraus tragfähige Gemeinschaften entstehen. Wo es allerdings zunehmend um Preise (Gewinne) geht, ist das GUTE in Gefahr (ausgebeutet zu werden). Mit unserem Vertrauen als gemeinsame Währung können wir dem entgegen wirken und individuelle wie regionale Wachstumsimpulse setzen. Uwe Lübbermann: „Die Kunst sei es, ein Kollektiv aus unterschiedlichen Leuten so zu moderieren, dass am Ende ein tragfähiges Ergebnis herauskommt.“

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Dadurch gewinnen regionale Unternehmen

ebenso wie unsere Gesellschaft insgesamt

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Bildtext: Dem Wunsch nach einem höheren Wirtschaftswachstum kann vorübergehend (!) auch aus der Sicht nachhaltigen Wirtschaftens entsprochen werden, nämlich dann, wenn in FAIRbesserungen aus umwelttechnischer oder sozialer Sicht investiert wird. Dies kann durch eine ökosoziale Steuerpolitik (siehe Zukunftsbudget) unterstützt werden.


Denn der durch eine OEKOnomie des Vertrauens initiierte Solidaritätswettbewerb fördert strukturelle Neuerungen, die weniger nachhaltige Business-Kulturen ablösen und negative Auswirkungen der Globalisierung einschränken können.

 

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Eine GÜTEgemeinschaft setzt auf FAIRtrauens-Botschafter*innen zwecks gemeinsamen Gestaltens unserer Welt.

Gestalten wir gemeinsam Arbeit + Leben nachhaltig!

Im Sinne unseres Positionspapiers „Den Wandel gestalten: Arbeit und Leben neu denken„, das wir als KABOE am 15. 3. 2014 in Linz beschlossen haben, laden wir dich/euch ein, mit uns den Weg einer Tätigkeitsgesellschaft zu gehen. Wenn auch du eine Form des wirtschaftlichen Miteinander fördern möchtest, das die Freiheit des Einzelnen in den Vordergrund stellt, dann informiere dich hier.